Deutsche Glamour-Ziegen auf Abwegen
Staffel 1 – Folge 2
Ein kalter Wind fegte über die mit Tau bedeckten Wiesen Oberbayerns, es wahr früh morgens und dennoch brannte in einem Stall schon Licht.
« Mammmaaa, Aufsteheennn! », rief ein kleines Zicklein.
« Lass sie doch wir brauchen doch wohl nicht die Erlaubniss alter Wei-
ber »,antwortete eine genervte, ebenso junge Stimme aus einer dunkelen Ecke.
« Meinst du nicht das… »,sie wurde unterbrochen, « Ach paperlapap quatsch mit Soße »
Rasch kam ihre jüngere Schwester und zerrte sie aus der halb geschlossenen Tür, naja was heißte jünger um genau zu sein war sie nur 1 Minute später aus dem Bauch gekrochen und dennoch fühlte sie sich als wäre sie der « König » und sie behauptete das ihre ältere Schwester netter zu ihr sein müsste, weil sie wär diejenige die länger Leben würde, doch dies störte ihre Schwester nicht im geringsten.
Draußen war es kalt es stellte ihnen beide die Haare auf, die jüngere der beiden hüpfte dennoch fröhlich über den kleinen Weg.
Sie waren einst schonmal außerhalb ihres Stalls gewesen, Gestern. Doch kamen ihnen die Welt nun ohne Eltern größer vor. Nun, von der Euphorie gepackt hüpfte auch die ältere Schwester hinterher. Es dauerte bis sie den kleinen Wiesenstreif am Rande ihres kleinen Stalls passierten, sie genossen das Gefühl des nassen Grases auf ihrer Nase, es kitzelte und fühlte sich lebendig an.
Am Ende des Grases hoben sie den Kopf, es war komisch, sie waren nicht weit gegangen und dennoch sah alles anders aus.
Eine riesige Halle erstreckten sich vor den beiden. Licht drang aus ihr und ein komisches lautes Geräusch, langsam, ganz langsam schlichen sich die Zicklein an eine, einen Spalt geöffneten Tür.
« Flatsch », die jüngere der beiden stieg vor Schreck auf ihre Hinterbeine, bekam Übergewicht und fiel rücklinks auf den Rücken, unter den Augen ihrer laut lachenden Schwester, ein peinliches Meckern ließ die auf dem rückenliegende und noch immer verdutzte junge Ziege von sich, bevor sie sich wieder auf ihre Beine schwang.Jetzt, als sie auf ihren Beinen stand fühlte sie es, ein wohlig warmes und doch ekliges Gefühl an einem ihrer Hufe, verdutzt starrte sie an sich hinunter…
« Bähhhhhhh », wie eine Tänzerin drehte sie sich wild um sich selbst und versuchte das braune warm weiche Zeug von sich zu schütteln, mit Erfolg.
Wenige Minuten später tauchte sie wieder von der nassen Wiese auf und stellte sich wieder neben ihre immer noch lachende Schwester, « Is nich´ lustig »
Sie wurden schrof unterbrochen, das große Schiebetor neben der angehlenten Türe öffnete sich, der Boden erzitterte. Ängstlich schmiegten sich die Schwestern zusammen das Gelächter verstummte eine Horde riesiger Tiere rannte hinaus, doch die beiden waren schon nicht mehr da, sie rannten so schnell sie konnten zurück in den Stall ihrer Mutter, doch was sich in der Zwischenzeit dort abgespielt hatte, hätten sich die beiden nie ausdenken können.
Fortsetzung folgt……
Jugendbeitrag: L.M., ´07

