Ende der Wanderschaft!

Innehalten, wirken lassen, manifestieren.

Lange habe ich es nicht verstanden, was sich fügen will. Das Herz hat geblutet, 2021. Und nein, es hat uns tatsächlich nicht „den Boden unter den Füßen weggezogen“, das Pandemie-Theater, wie der Intellekt gerne und lange suggerierte. Er war ja Teil und Ziel des bösen Spiels. Wirtschaftlich ja, war es ein existentielles Desaster. Jedoch, unser unerschütterliches Gottvertrauen war immer der Boden auf dem wir sicher stehen konnten. Vertrauen, entstanden aus Erfahrung vergangener Jahrzehnte.

Die ‚Sphinx‘ des Valespir – unser Schutz-Geist

Das Herz war uns gebrochen, uns, die wir die Kinder, die Jugend, das blühende Leben schon immer lieben. Letzteres scheint in Deutschland bisher nicht wiedergekehrt zu sein. Wir spüren da eine Art Duldungstarre und resignative (Schicksals-)Ergebenheit der „Neuen Normalität“ gegenüber. Wir haben unser Land verlassen, in allererster Linie zum Schutz der Seelen unserer eigenen Kinder. Tatsächlich war die Absicht, diese Zivilisation im Niedergang hinter uns zu lassen. Oder besser: unter uns zu lassen. Wir mussten in die Berge, in die Höhen, dorthin, wo immer das Geistige vorherrscht. Wir sind keine Auswanderer im herkömmlichen Sinne. Das entspricht nicht im Mindesten unserer Empfindung. Und, wir glauben, dass es unzähligen Menschen und Familien auch so geht. Sie sind seit Jahren ‚auf Reisen‘, suchen eigentlich keinen Ort, sondern das Gefühl von zukunftsfähiger, wahrer (geistiger) Gemeinschaft. Und so finden sie kaum einen Ort, an dem sie wirklich „zu Hause ankommen“ können. Sicher, das Internet und die sogenannten ’sozialen Medien‘ bieten Kontakt und Vernetzung mit scheinbar Gleichgesinnten. Erfolgreich haben uns die C-Maßnahmen nicht nur von vielen lieben Menschen abgespalten, sondern uns auch noch in die digitale Ersatzwelt abgedrängt, schonungslos sehen wir uns den Algorithmen ausgesetzt. Sollen wir am Ende selbst ein Algorithmus werden, leicht programmierbar? Doch man erkennt, daß dies alles nur ‚pseudo‘ ist: pseudo-sozial mit Pseudo-Gefühlen, ausgedrückt mit ‚Emojis‘; pseudo-gemeinschaftlich, was keiner ernsten Bildung einer Lebensgemeinschaft standhält; und pseudo-spirituell, was keine authentische Wirkung im alltäglichen Leben zustande bringt.

„Unser“ Dorf Montferrer im Valespir

Es gilt, echte Heimat in sich selbst zu finden, zentriert zu sein und geerdet zu bleiben. Genau dafür sind wir an den perfekten Ort geführt worden. Das riesige, total verwilderte und undurchdringliche Terrain bot eine archetypische Metapher unseres inneren Zustandes. Wie etwa im Dornröschen-Märchen, oder der Parzival-Saga, heilte in dem Maße unser Herz, wie wir uns durch Dornengestrüpp und -gebüsch kämpften und wieder Zugänge zu Wiesen, Waldflächen und Stein-Terrassen freilegten. Wie Innen, so Außen!

Hinter Dornengestrüpp verborgene Mauern überall

Nun, da wir neu geklärt und auf anderer Ebene gesetzt sind, wollen wir gerne dieses „Heil-Biotop“ hier für zeitweises oder dauerhaftes, gemeinschaftliches Leben und Wirken zu Verfügung stellen, damit mehr Menschen, insbesondere auch Familien, ihre innere Heimat und pure Lebensfreude gewinnen können.

Dankbar für Abkühlung, Reinigung und Erfrischung nach getaner Arbeit.

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